Alte Bekannte

Die Veranstaltung mit den bereits erwähnten NSBM und Grauzone-Bands startete gegen 19.00Uhr.
Während sich drinnen die ersten Gäste einfanden, tummelten sich der weilen draußen bei Regenwetter vereinzelt dunkle Gestalten unter anderem mit Springerstiefeln, Triskele, Schwarze Sonne oder Lebensrune die auch als Symbol für die völkische Allgermanische Heidnische Front genutzt wird. Besucher_innen des Konzertes in Zwönitz reisten neben Sachsen auch aus Thüringen, Bayern und Sachsen-Anhalt an. Der „Wind“-Betreiber Heiko Rothe hingegen hüllt sich weiterhin in Schweigen. Ganz nach dem Motto:Ich hör‘, seh‘ und sag‘ nichts! Wie ein Abi-Ball oder eine Familienfete sah das nicht aus und der Tourbus stand natürlich auch nur so herum. Eigens um „Besuchern und Bands mehr Platz“ zu bieten wurde das Konzert verlegt. Diese Rechnung scheint nicht aufgegangen zu sein, waren es doch nicht viel mehr als 200 Besucher_innen. Bis zu 800 Menschen passen laut Rothe in den „Wind“, der noch eine weitere Lokalität in Zwönitz sowie eine in Annaberg-B. und Lauterbach besitzt.

Für manch einen der Gäste der Veranstaltung mit dem Namen „Ritual Of A Thousend Knives“ dürften Bands wie „Taake“ und „Angantyr“ keine Unbekannten sein. Haben die doch im letztem Jahr erst im sächsischen Lichtenstein beim „Fireblade Force Festival“ gespielt. „Taake“ und „Horna“ hatten bereits vor Jahren am 29. November 2002 im „Hagalaz“ Club in Elterlein gespielt, das Pendant für das „Gleis 3“.

Infokollektiv G3