Nazikonzert verhindert!

Laut MDR hat am Samstagabend ein Großaufgebot der Polizei ein Konzert der rechten Szene verhindert. 40 Besucher_innen erhielten einen Platzverweis. Der 21 jährige Veranstalter wurde, da er Widerstand leistete, gewaltsam aus „der Gaststätte am Bahnhofsplatz“ rausgeholt. Mit 2 weiteren Begleitern verbrachte er die Nacht in Polizeigewahrsam.
Die rechte Musikveranstaltung konnte durch den Einsatz der Polizei nicht planmäßig in Annaberg-Buchholz im „Gleis 3″ stattfinden, sondern soll kurzfristig nach Zwickau verlegt worden sein.
Dass die als Geburtstagsfeier getarnte Veranstaltung im „Gleis 3“ floppte, erwarteten die „Lokführer“ Eichhorn und Lippold wohl kaum. In NSBM Kreisen wurde konspirativ für dieses Konzert mit dem Titel „Ein Tanz in die Endzeit“ am 29. Mai geworben. Ob hier die Schließung des „Eventclubs“ zum Monatsende gemeint ist? Das „letzte Konzert“ fand ja laut der MySpace-Seite des „Gleis 3″ bereits am 15. Mai statt. Letzten Samstag standen allerdings die NSBM-Bands „Totenburg“, „Isolfur“ und „Heldgard“ alle aus Thüringen, sowie „Stolthet“ aus Sachsen auf dem Programm. Bis auf „Stolthet“ haben die anderen Bands bereits vorher mit dem „Gleis 3“ Bekanntschaft gemacht.

In der Einladung heißt es: „ACHTUNG: ES HANDELT SICH HIER UM EINE GESCHLOSSENE FEIER UND KEINE ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNG,SOMIT WERDEN DIE PFORTEN DER UNTERWELT VERSCHLOSSEN BLEIBEN,WENN IHR KEINE PERSÖNLICHE EINLADUNG VORLEGEN KÖNNT,DA GIBT ES KEIN WENN UND ABER !!!“

Weitere Informationen zu diesem Konzert und den Bands hier.